Die Aufgabe/ Ausgangssituation beim Kunden
Der Kunde war zum Zeitpunkt des Starts meines Projekts etwa 6 Monate am Markt und hatte ein sehr starkes Wachstum im laufenden Geschäftsjahr geplant. Es gab bereits eine Personalerin, die jedoch vorrangig administrative Aufgaben erledigte.
Mit dem geplanten Wachstum stiegen jedoch auch die Anforderungen an die HR-Arbeit. Gefragt waren klar definierte und skalierbare HR-Kernprozesse, die dem Unternehmen und seinen Führungskräften Orientierung geben und das weitere Wachstum unterstützen.
Meine Aufgabe als HR Business Partnerin war es, diese Prozesse gemeinsam mit der internen HR-Verantwortlichen zu entwickeln und zu implementieren und sie gleichzeitig beim Ausbau ihrer Rolle zu begleiten.
Die Umsetzung/ meine Rolle im Projekt
Zu Beginn des Projekts verschaffte ich mir einen umfassenden Überblick über die vorhandenen HR-Strukturen und Abläufe: Welche Prozesse gab es bereits? Wie wurden sie in der Praxis umgesetzt? Wer war daran beteiligt – und welche Anforderungen hatten die Führungskräfte und Fachbereiche?
Auf dieser Basis erarbeiteten wir in mehreren Management-Meetings die wichtigsten Handlungsfelder und legten gemeinsam eine Priorisierung fest. Anschließend entwickelte und individualisierte ich Schritt für Schritt die benötigten HR-Prozesse zusammen mit der internen HR-Mitarbeiterin. Die erarbeiteten Konzepte wurden mit der Geschäftsleitung abgestimmt und anschließend in die Organisation überführt.
Dabei übernahm ich die Projektleitung und begleitete die interne HR-Mitarbeiterin zugleich als Coach. Die Kombination war besonders wertvoll: Sie brachte ihre fundierten Kenntnisse des Unternehmens und seiner Kultur ein, ich meine Erfahrung mit professionellen und wachstumsfähigen HR-Strukturen und -Prozessen.
Das Ergebnis / Die Situation nach der Zusammenarbeit
Am Ende des Projekts verfügte das Unternehmen über klar definierte und transparente Prozesse für Recruiting, Onboarding, Performance Management und Talentmanagement. Aus zuvor unterschiedlich gelebten Prozessen entstanden gemeinsame Standards, die Führungskräften und Mitarbeitenden mehr Klarheit und Orientierung gaben. Während der Zusammenarbeit entstanden auch an anderen Stellen neue Impulse: Ein passender Abrechnungspartner wurde gefunden und regelmäßige Kommunikationsformate für alle Mitarbeitenden etabliert.